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Wo liegt Südtirol?

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Tipps für Wanderer

Tipps für den umweltbewussten Wanderer und Bergsteiger (Alpenverien Südtirol AVS)

Erosion und Trittschäden
Die labile Pflanzengemeinschaft im Gebirge hält der ständigen Trittbelastung nicht stand. Sie wird zerstört, der Boden hat keine Verankerung mehr und rutscht ab. Trampelpfade in Wiesen zerstören die Grasnarben, zeugen von Missachtung der Schöpfung und fremden Eigentums.

Müll und Abwasser
Keine Abfälle in der Landschaft oder in Gewässern hinterlassen! Wer imstande ist, den vollen Rucksack den Berg hinaufzuschleppen, kann das Leergut auch wieder zu Tal bringen. Ein umweltbewusster Wanderer, Bergsteiger oder Kletterer hinterlässt keinen Müll!

Lärm
Nicht kreuz und quer durch Wälder streifen um Tiere in ihrem Lebensraum nicht zu stören. Aus diesem Grunde sollte man auch unnötigen Lärm vermeiden (z.B. durch Radios)

Waldbrandgefahr - Rauchen

In der freien Natur keine Feuer anzünden und nach Möglichkeit nicht rauchen. Auch die kleinste Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.

Natur nicht plündern
Die natur nicht plündern, keine Pflanzen pflücken und Blumen oder Gehölze nicht von ihrem natürlichen Standort entfernen.

Verkehr - Auto - Motorräder
So wenig wie möglich das Auto verwenden. Bahn, Bus, Seilbahn oder Fahrrad benützen. Fahrgemeinschaften bilden. Das Auto auf dem Parkplatz abstellen und „wildes Parken“ vermeiden.

Bergfahrrad (Mountainbike)
Mit dem Bergfahrrad nur auf breiten Almenwegen und Forststrassen fahren. Vorrangstellung der Wanderer beachten. Vorsichtig bergab fahren und Blockierbremsungen vermeiden. Damit keine Spurrillen entstehen.

Skitouren
Bei Skitouren Waldabfahrten möglichst vermeiden und Forststrassen benutzen. Dadurch werden die Jungwälder geschont und Wildtiere weniger beunruhigt. Markierungen und Hinweise beachten, Futterstellen beachten.

Vorbildfunktion
Kinder für die Schönheiten der Natur die Augen öffnen und richtiges Verhalten in der Natur weiter geben. Bereits aufgetretene Schäden beseitigen helfen.

Tourenplanung
Routenbeschreibung und Tourenführer lesen, Landkarten studieren eventuell bei Hüttenwirten oder Bergführern Auskünfte einholen. Tour so wählen, dass sie dem eigenen Können und der Kondition entspricht.

Ausrüstung
Nur gut gerüstet in die Berge, aber keinen unnötigen Kram im Rucksack mitschleppen. Umfang und Qualität der Ausrüstung hängt weitgehend von der geplanten Tour ab.

Wetter
Wetterbericht abhören. Bei Gewitterneigung gesicherte Klettersteige und Grate meiden, sie sind blitzschlaggefährdete Zonen.

Durchführung der Tour
Touren langsam angehen, regelmäßig eine Rast einlegen, rechtzeitig etwas essen und vor allem etwas trinken. Ermüdung und Erschöpfung steigern die Unfallgefahr.

Der alpine Unfall
Sollte sich dennoch ein Unfall ereignen: Verletzte versorgen und Teilnehmer beruhigen.
Alpines Notsignal: 6x pro Minute ein hör- oder sichtbares Zeichen in regelmäßigen Abständen; eine Minute Pause und wieder von vorne. Die Retter antworten 3x pro Minute.
Hilfeholenden Personen folgende Informationen, wenn möglich schriftlich, mitgeben: was ist passiert, wo ist es passiert, wer meldet und wer ist verletzt, wann ist es passiert und weitere Angaben über Wetter, Landemöglichkeiten für den Hubschrauber usw.
Notruf Südtirol: Tel  118

Rücksicht und Vernunft
Wir bewegen uns nicht allein im Gebirge. Vorsicht in steinschlag-gefährdetem Gelände, Rücksichtnahme auf die physischen und technischen Fähigkeiten anderer Bergsteiger. Vernunft und Beachtung der eigenen Leistungsfähigkeit haben schon manchen Bergsteiger vor Unfällen bewahrt und ihn bis ins hohe Alter schöne Bergabenteuer erleben lassen.

 

Berg Heil

 

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