Die Tierwelt des Naturparks

Das Gamswild hält sich meist in den mit Grasheiden durchsetzten Latschenfeldern im Langental auf, in der Geislergruppe, in den Aferer Ruefen und rund um die Forcela dal’Ega. Rehe bevorzugen offenes Wiesengelände. Die Sträucher an den sonnigen Waldhängen der Zanser Alm bieten auch im Winter genügend Nahrung.

Übers Würzjoch wechselt das Rotwild aus dem Peitlergebiet ins Lüsental.
Der Uhu - unsere größte Eule - wurde im Langental öfters gesehen. Gute Balzplätze findet das Birkwild in lichten Waldzonen des Langentales, der Cisles Alm und des Würzjoches; das Auerwild vor allem im Wald am Fuße des Peitler Kofel. Aus der Welt der Insekten fallen um Gampenalm, Cisles- und Medalgesalm farbenprächtige Falter und Käfer auf. Murmeltiere sind an den Westhängen der Cirgruppe, auf der Medalges- und der Cisles Alm zu beobachten.

Auf den Bergalmwiesen und im Zwergstrauchgürtel nisten der Hausrotschwanz, der Steinschmätzer, der Wasserpieper und der Schneefink. Auf der Hochfläche von Gherdenacia und im Gebiet um Stevia hält sich ganzjährig das Alpenschneehuhn auf. Die Kolkraben und die geselligen Alpendohlen bauen in den Klüften der Dolomitfelsen ihre Nester.
An den Felsen um die Wasserscharte, in der Geislergruppe und im Langental - oder hoch in den Lüften - sieht man Steinadler ziehen.

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