Die Tierwelt des Naturparks

Rehe bevorzugen offenes Wiesegelände. Die Sträucher an den sonnigen Waldhängen der Zanser Alm bieten auch im Winter genügend Nahrung. Das Gamswild hält sich meist in den mit Grasheiden durchsetzen Latschenfeldern im Langental auf, in der Geislergruppe, in den Aferer Ruefen und rund um die Furcela Mont da l’Ega. Übers Würzjoch wechselt das Rotwild aus dem Peitlergebiet ins Lüsental. Der Uhu (unsere größte Eule) wurde im Langental öfters gesehen. Gute Baltzplätze findet das Birkenwild in den lichten Kampfwaldzonen des Langentales, der Cisles Alm und des Würzjoches; des Auerwild vor allem im Putiawald. Aus der Welt der Insekten fallen um Gampenalm, Cisles- und Medalgesalm farbenprächtige Falter und Käfer auf. Murmeltiere sind an den Westhängen der Cirgruppe, auf der Medalgesalm und der Cisles Alm zu beobachten. Auf den Bergalmwiesen und im Zwergstrauchgürtel nisten der Hausrotschwanz, der Steinschmätzer,  der Wasserpieper und der Schneefink. Auf der Hochfläche von Gherdenacia und im Gebiet um Stevia hält sich das Alpenschneehuhn das ganze Jahr auf. Die Kolkraben und die geselligen Alpendohlen bauen in den Klüften der Dolomitenfelsen ihre Nester. An den Felsen um die Wasserscharte, in der Geislergruppe und im Langental – oder hoch in den Lüften – sieht man Steinadler ziehen.

Impressionen

Copyright © 2012 Medalges Alm, Campill - Familie Seyr & Graber - St. Lorenzen, Runggen (Südtirol)
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