Der Naturpark Puez - Geisler
Naturparke sind heute von besonderem Wert – für die Erhaltung von Natur und Landschaft, für Forschung und Bildung, für das Erlebnis von Natur. Die Naturparke bewahren die Vielfalt der Bergwelt – mit Mooren, Seen, Almen, Wald und deren Flora und Fauna.
Der Naturpark „Puez-Geisler“ wird im Norden vom Würzjoch begrenzt, im Süden vom Grödner Joch, im Osten reicht das Gebiet zum Gadertal (Kampill, Untermoj), im Westen ins Villnöß und ins Grödner Tal. Den Nordteil beherrschen die Aferer und die Villnösser Geisler (Sas Rigais 3.025 m) und der Peitlerkofl, den Süden die Hochfläche von Gherdenacia, Sassongher, Puez (mit dem Langental) und die Cirgruppe.
Als „Dolomitenbauhof“ kann der 10.200 Hektar große Naturpark Puez-Geisler bezeichnet werden – Geologen finden darin sämtliche für die Dolomiten typischen Gesteinsarten, Ablagerungsschichten und Formen der Verwitterung.
Verkarstete Hochflächen, majestätische Wandfluchten, sanft gewellte, fruchtbare Almwiesen vor bizarr zerklüfteten Bergsilhouetten, tief eingeschnittenen Erosionstäler und dunkle Nadelwälder bilden eine Vielfalt an landschaftlichen Formen, wie sie auf so engen Raum nur selten anzutreffen sind.
Die Faszination und geheimnisvolle Schönheit dieser Berge begleiten uns auf den zahlreichen Wanderungen durch den Naturpark – sei es auf der Puez-Gardenacia-Hochfläche, die uns in eine Mondlandschaft versetzt, sei es im Langental, das von imposanten Dolomitenwänden gesäumt wird, oder bei der Betrachtung des Sonnenunterganges, der die „bleichen Berge“ Abend für Abend rot färbt.








